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Cheyennes Geschichte geht weiter

21.02.2021

Liebe Menschen da draußen!

Ich wohne ja nun schon eine Weile im Tierheim und habe letztens einen weiteren Kontrolltermin hinter mich gebracht. Wie versprochen möchte ich davon heute berichten. Mit meiner Tierpflegerin bin ich also hingefahren (ich durfte wieder vorn im Auto sitzen, das war toll) und habe mich fein untersuchen lassen. 

Weil ich doch schon so lange Schnupfen habe, wurde ein Abstrich von meinen Nasenschleimhäuten gemacht und auch eine Urinprobe wurde genommen, weil ich doch immer noch kein Wasser halten kann. Mein Bewegungsapparat wurde ebenfalls nochmal unter die Lupe genommen, weil ich trotz meiner Sporteinheiten noch so wackelig laufe. Als Belohnung habe ich köstliche Leckerlis bekommen und dann sind wir auch schon wieder ins Tierheim gefahren.

Ich durfte in mein schönes Zimmer zurück, wo ich erstmal in meinem kuschligen Bett ausgeruht habe. So ein Tierarztbesuch ist eben doch jedes Mal wieder ganz schön aufregend!

Ein paar Tage später kamen die Ergebnisse und meine Tierpfleger haben ganz schön die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen.

In meiner Nase haben sich gleich zwei verschiedene Keime eingenistet, die für meinen schönen grünen Rotz sorgen und im Rachenbereich sogar drei! Deswegen muss ich immer noch so schleimig husten. Auch in meiner Blase sind diese Keime gefunden worden, allerdings nicht so stark wie in meinem Näschen. Das Doofe an der ganzen Sache ist natürlich nicht nur, dass ich immer noch alles mit meinem Schnodder dekoriere, sondern dass gegen diese Mischung an Erregern nur sehr wenige Antibiotika wirken. 

Ich bekomme nun zwei Mal am Tag zusätzlich zu meinem Fußbad, den Schmerzmitteln und dem Mittel gegen Juckreiz der Haut eine kleine Antibiotikum-Tablette in mein Futter. 

Ich hoffe sehr, dass die bald Wirkung zeigt, denn mit Rotz rumschmieren macht mir zwar Spaß, aber ich würde schon gerne wieder schnuppern können, was in der Luft liegt und wie Frühling riecht.

Ziemlich traurig ist das Ergebnis meiner Rumtaumel-Untersuchung. Weil auf Röntgenbildern nichts zu sehen ist, geht der Tierarzt davon aus, dass ich eine degenerative Nervenschädigung im hinteren Bereich meiner Wirbelsäule habe. Das heißt, dass meine Nerven nicht mehr richtig arbeiten und ich deshalb nicht mehr so richtig geradeaus laufen und auch kein Kot und Urin halten kann. Das wird leider auch nicht mehr besser, sondern eher immer schlechter. 

Trotzdem gehe ich gerne mit unserer Tierheimoma spazieren. Sie kommt jeden Abend her, guckt nochmal nach allen Bewohnern, verteilt Leckerlis und dann gehen wir unsere Abendrunde und sie kuschelt und spielt mit mir. Darauf freue ich mich jeden Abend dolle!

Ich werde euch weiterhin berichten und auch in den Instagramstories immer mal wieder auftauchen und euch von Fortschritten (und auch Rückschlägen) erzählen. Also bis ganz bald!

Eure Cheyenne