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Private Abgaben

Henry wünscht sich neues Zuhause

26.06.2020

Hallo an alle Tierliebhabende mit Hundeerfahrung!

Henry ist ein ca. 3 Jahre alter, unkastrierter Beagle, mit dem ich (23-jährige Studentin, die ich selbst auch einen Hund habe) seit etwa 2 Jahren regelmäßig unterstützend für seine Besitzer Gassi gehe.

Das Ehepaar, zu dem Henry gehört, hatte sich ihn als Welpen nach Hause geholt, als sie, die Frau, plötzlich sehr krank wurde und für ein halbes Jahr ins Krankenhaus musste. Zwar wollten die beiden Henry deswegen nicht wieder abgeben, konnten ihm und seinen Bedürfnissen als jungem und agilem Hund aber auch nicht in ausreichendem Maße gerecht werden. Entsprechend ist besonders in den ersten Monaten, in denen Hunde ja bekanntlich am lernfähigsten und formbarsten sind, einiges an Erziehung und Bindung auf der Strecke geblieben.

Als Henry dann 1 Jahr alt war, die Frau wieder zu Hause jedoch stark gehandicapt, bin ich für zweimal in der Woche zum Spazierengehen eingesprungen und dabei in dieser Zeit immer sehr bemüht gewesen, dem Hund so viel Schnüffelspaß neben gleichzeitiger Erziehung und abwechslungsreichen Hundebegegnungen zukommen zu lassen wie möglich, zumal Henry mit seinem Besitzer immer nur am Fahrrad laufen durfte, meist mit Maulkorb, damit er nichts Herumliegendes fraß.

Zuletzt änderte sich die Lebenssituation des Ehepaars so, dass auch der Mann nun Henry nicht mehr ausführen kann. Seit etwa 2 Monaten gehe ich jeden Tag zweimal mit ihm, was ich auch nur auf Grund von Corona-bedingtem Onlinestudium leisten kann.

Dass er dadurch aber nun täglich spannende Spaziergänge, kognitive Forderung und das Spiel mit Artgenossen (was ihm am Fahrrad nie möglich gemacht wurde) erleben kann, trägt wöchentlich immer größere Früchte:

Er lässt sich gut an kurzer Leine führen, am Liebsten aber natürlich an der langen Schleppleine.

Er verträgt sich an der langen Leine mit fast allen Hunden, an der kurzen wird er immer entspannter, zieht ab und zu aber noch zu den Hunden hin oder bellt kurz (bessert sich stetig).

Seinen Reinlichkeitsfimmel, mit dem er die Umwelt lange Zeit mit Akribie von herumliegenden Taschentüchern und Hundekot befreite, hat er gänzlich hinter sich gelassen, und wenn etwas doch mal besonders gut riecht, dass er den Staubsauger, für den er seine Nase wohl mal hielt und noch ab und zu hält, wieder anwirft, lässt er bei dem Kommando „Aus“ in der Regel sofort davon ab.

Ansonsten lässt er sich gerne streicheln, apportiert wie ein Weltmeister und liebt es zu raufen und zu toben.

Ich selbst habe kleine Geschwister im Alter von 6-10 Jahren, zu denen er immer sehr rücksichtsvoll ist, sich von ihnen streicheln, füttern und an der Leine führen lässt.

Sein Jagdtrieb ist, wie nicht anders bei einem Beagle zu erwarten, stark ausgeprägt. Das macht sich besonders durch seine spitzen Reaktionen auf Kleintiere bis hin zu Katzen bemerkbar.

Allein zu Hause musste er bisher noch nicht oft sein, da seine Besitzer recht stark ans Haus gebunden sind. Jedoch ist er sehr lernwillig und klug, sodass es nach einer gewissen Zeit der Eingewöhnung sicher kein Problem darstellen würde, ihn für einige Stunden unbeaufsichtigt zu lassen.

Da die Besitzer sich nun entschieden haben, Henry abzugeben, damit er ein artgerechtes Leben führen kann, suche ich auf diesem Wege Menschen, die sich vorstellen können, diesen lieben aber auch fordernden Hund bei sich aufzunehmen. Jemand, der oder die die zeitlichen Ressourcen und die Hundeerfahrung mitbringt, Henry mit einer liebevoll bestimmten Hand anzuleiten und den Anspruch besitzt, zu ihm über viel Beschäftigung und Zuneigung eine starke Bindung aufzubauen, sodass er die folgenden Jahre das zu Hause bekommt, das er braucht, um ein ausgelassenes und unbeschwertes Hundeleben führen zu dürfen.

Bei Interesse oder Fragen meldet Euch sbei mir per E-Mail: cha.cas@gmx.de, ich vermittle dann auch gerne an die Besitzer von Henry weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Chantal C.