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Ehemalige Tiere unseres Tierheims

Sie haben ein Tier von uns übernommen? 
Dann freuen wir uns natürlich sehr, wenn berichtet wird, 
wie es ihr oder ihm mittlerweile geht.


Deshalb einfach ein paar Zeilen schreiben und ein paar 
Fotos einstellen und schon sind wir glücklich :-)



 

Hund "Wall-E (ehemals Oscar)"

Hallo ihr Lieben!
Seit Januar 2018 bin ich zwar schon bei meinem Frauchen, aber jetzt möchte ich mich doch mal melden.
Mir geht es wirklich super. Jeden Tag begleite ich Frauchen auf ihrem Lkw. Bin also nie alleine, was ich sehr geniesse. Sie hat mir so viel beigebracht. Hätte nie gedacht, dass ich das alles so gut hinbekomme. Mein Umgang mit Fremden ist besser geworden, Ich belle sie nicht mehr an, wenn uns welche begegnen. Ich gehe dann einfach zu Frauchen bei Fuss und weiss, dass sie auf mich aufpasst, damit mich niemand ungefragt anfasst. Auch bei Radfahrern, Joggern und Nordic-Walkern (die ich immernoch gruselig finde, aber ich weiss ja was ich dann machen kann, statt zu pöbeln) klappt das prima. Wir haben viel Spass zusammen und es vergeht kein Spaziergang, an dem sie mir nicht irgendetwas beibringt oder mit mir spielt. Hätte nie gedacht, wie entspannt das Leben auch als Zwergpinscher sein kann, wenn man das Richtige lernt. Deshalb fress ich auch mein Spielzeug nicht mehr. Das ist eben zum Spielen da, und sonst nichts. Meine Allergien haben wir auch super im Griff. Alle sechs Wochen ne kleine Spritze und ich hab keine Beschwerden. Ich bekomme dabei so viele Leckerlies für, dass ich fast keine Angst mehr davor habe. Also ihr Lieben, holt meine Leidensgenossen aus dem Tierheim. Sie alle wollen, wie ich, nur einen Menschen, den sie lieb haben können und der ihnen zeigt, wie die Welt funktioniert, damit sie in Ruhe und Freude leben können.... Und genau das geben sie auch zurück.
So, jetzt geh ich erstmal Frauchen nerven. Zeit für unsere Runde durch den Wald. Urlaub muss ja auch vernünftig ausgenutzt werden.
Vielen Dank an die Tierheim-Truppe für ihre liebevolle Pflege und Unterstützung!

Euer Wall-E

Bianca Hoffmann

Katzen "Katzenmama Pasta (jetzt Mama Nessi) Tochter Tortellini (jetzt Dori)"

Seit dem 12. Juli sind die beiden bei uns. Mittlerweile ist es so, als wären sie hier schon immer zuhause gewesen. Das sah aber in den ersten Wochen nach ihrem Einzug ganz anders aus. Wir hatten schon einige Katzen zuvor, doch so scheue Gesellen noch nie. Die ersten Wochen wurde sich auf der Kellertreppe versteckt und nur z Fressen heimlich nach oben geschlichen. Tortellini war jedoch immer neugieriger und weil Mama Pasta unbedingt wissen wollte, was ihre Tochter wohl bei uns in der Diele bzw im Wohnzimmer treibt, ist sie notgedrungen immer wieder zögernd hinter her.

Es wurde sozusagen wochenweise immer ein bißchen besser und die beiden immer weniger scheu.

Mittlerweile fühlen sie sich scheinbar pudelwohl. Sie hängen sehr aneinander, freuen sich aber auch über Streicheleinheiten von uns allen. Mama Pasta liebt es, auf der Fensterbank sitzend in d Garten und Wald zu schauen. Dabei kommentiert sie ständig, was sie dort alles entdeckt.

Sie hat sich als eine redselige sowie schmusige Katze entpuppt. Tortellini können wir mittlerweile ebenfalls anfassen und streicheln. Das war in der Anfangszeit auch gar nicht möglich. Tortellini tobt gerne herum und spielt mit sämtlichem Spielzeug.

Nachdem besonders Mama Pasta vor uns scheinbar kein schönes Zuhause hatte, hoffen wir, dass die beiden lange bei uns bleiben und es weiterhin hier genießen.

Viele liebe Grüße v Familie Schulz

Birger Schulz

Katze "Klausi"

Oktober, 2018
Klausi, der rote Kater aus dem Tierheim Oldenburg

Am vergangenen Donnerstag, dem 4. Okt., habe den Kater Klausi aus dem Tierheim geholt, nachdem ich ihn 10 Tage zuvor als total ängstliches Tier erlebte und glaubte, ihm helfen zu müssen.
Es war schwierig, ihn einzufangen und zu Hause angekommen, ihn aus der Box zu bekommen.
Zunächst saß er verstört im Wirtschaftsraum in der Ecke, später verkroch er sich, so dass ich ihn über 1 Std. suchen musste und ihn schließlich oben im Zimmer unter der roten Couch fand.
Am nächsten Tag hat er gefressen und seine Hinterlassenschaft auf dem Teppich im Wohnzimmer und in meinem Schlafzimmer auf dem weißen Ziegenfell verrichtet.
Am 3. Tag hat er dann schon sehr gut gefressen und sein Katzenklo benutzt, auch am 4. Und 5. Tag war es o.k. Zwischendurch lag er ständig auf einer Treppenstufe.
Annäherungsversuch tolerierte er, nur zu nahe kommen quittierte er mit Fauchen und auch Krallen ausfahren.
Bislang habe ich keinerlei Mauen vernommen noch gesehen , dass er sich putzt. Gestern abend kam er das erste Mal ins Wohnzimmer und schaute nach draußen und inspizierte den Kamin.
Heute habe ich versucht, ihn zu streicheln, was mit Fauchen und Kratzen belohnt wurde.
Er hat sich den ganzen Tag nicht von der Treppe bewegt, nicht gefressen, selbst ihm vorgelegtes Futter ignoriert, nicht die Toilette aufgesucht.
Als ich mich heute abend (12.10.) ihm näherte, fauchte er und kratzte mich. Danach hat er seine Notdurft auf der Treppe verrichtet. Als ich mit Handfeger und Schaufel seine Hinterlassenschaft aufnahm und ihm vor die Nase hielt, nahm er Reißaus.
Am 13.10. riet mir Marylou, die auch eine Katze aus dem Tierheim hat, geduldig zu sein, es könne bis zu einem halben Jahr dauern, bis so eine Katze auf den Menschen zukommt.
Bin noch mal ins Tierheim gefahren und mich nach der Schwesterkatze erkundigt, die auch zur Vermittlung anstand, was mich beruhigte.
Seit Samstag liegt Klausi unterm Stuhl oben im Flur, döst de ganzen Tag, geht abends runter zum Fressnapf und futtert und benutzt sein Klo, anschließend liegt er im Schlafzimmer auf der Fensterbank, die er nach ein paar Stunden wieder verlässt, um im Wohnzimmer Platz zu nehmen. Ich wage erst einmal keinerlei Annäherungsversuche.
Am Montag, 14.10. wieder gleiches Verhalten, er döst und geht kurz vor 20:00 h zum Fressen, anschlie0end wieder auf die Fensterbank, diesmal im Gästezimmer.
Sa., 20.10. War heute nachmittag in Dötlingen zur Kunstausstellung von Marlene.
Nach Rückkehr liegt Klausi nicht an seinem Stammplatz, sondern auf der Fensterbank im
Zi. oben. re., später auf dem weißen Sofa, er frisst alles auf , liegt nachts im Wohnzimmer und morgens 21.10. wieder oben auf der Couch. Sein Klo sieht aus wie wild aus, Futter alles aufgefressen.
In den nächsten Wochen kaum Veränderung, Fressen, Schlafen tagsüber auf der Treppe, nachts geht er ins Wohnzimmer. Annäherungsversuchen weicht er aus.
Am 9.11. Besuch aus Bayern (5 Personen einquartiert). Klausi ist ein wenig neugierig und beobachtet uns im Wohnzimmer.
Seit vorgestern (16.11.) ist Klausi etwas wacher, er sitzt auch mal und putzt sich, beobachtet mehr sein Umfeld. Aber er lässt mich noch nicht ganz nah an sich heran.
Ich rede viel mit ihm, was er aufmerksam verfolgt.
Klausi hat sich in den letzten Monaten zwar weiter entwickelt, d,h, er spielt und räkelt sich, manchmal versucht er, seinen Schwanz zu fangen, dabei dreht er sich im Kreis.,
Zeitweise liegt er ganz entspannt in meiner Nähe, lässt sich jedoch nicht anfassen , geschweige streicheln.

Heute hat er - da ich die Haustür offen stehen gelassen hatte - das Weite gesucht. Es ist der 4. Januar. Ich fürchte, ich sehe ihn nie wieder. Ich bin sehr traurig, da ich ihn wirklich von Anfang an ins Herz geschlossen habe.
Es ist jetzt ein paar Wochen her, dass ich Klausi nicht mehr gesehen habe, aber ich stelle Futter auf die Terrasse und siehe da, es ist jeden morgen verschwunden, aber ich weiß nicht, wer dies frisst, da auch andere Katzen Zugriff haben.
Ich kaufe mir eine Wildkamera und es sieht so aus, dass es Klausi ist, der sich hier bedient. Endlich bekomme ich ihn auch Anfang Februar zu Gesicht, er ist sehr scheu und sucht das Weite als er mich sieht. Ganz allmählich durch regelmäßiges Füttern lässt sich Klausi auch ins Haus locken. Er achtet sehr darauf, dass der Fluchtweg offen ist. Einmal habe ich versucht, die Tür zu schließen, er geriet sofort in Panik und maute kläglich, so dass ich ihn wieder in die Freiheit entließ.
Aber er kommt jetzt regelmäßig (meist 2 mal täglich) und holt sich sein Futter, manchmal kommt er kurz ins Haus.
Oh Wunder, heute am 09. März 2019, abends – es ist sehr stürmisch – kommt Klausi erstmals zum Fressen ins Haus und geht anschließend die Treppe rauf und legt sich auf die oberste Stufe und räkelt sich. Als ich nach kurzer Zeit nochmals nach ihm sehe, ist er verschwunden, glaubte ich zumindest. Nach ca. 1 Stunde kommt er jedoch mir auf der Treppe entgegen und räkelt sich genüsslich. Mal abwarten, wie es weitergeht, er kann jederzeit durch Katzenklappe ins Freie! Später stelle ich fest, dass Klausi es sich im Gästebett bequem gemacht hat.
Nach zweimaliger Übernachtung im GÄSTEBETT und Verschwinden durch die Katzenklappe kommt er zwar regelmäßig zum Fressen, ist aber immer noch zögerlich, ins Haus zu kommen, er behält immer die offene Tür im Auge, wenn ich sie schließen will, haut er ab.
So geht es tagelang. Ich lasse ihm seine Freiheit und versuche, ihn nicht zu bedrängen.
Heute am 23.03. um ca. 20 h will ich nochmals schauen, ob er schon zum Fressen, das ich ihm vor der Katzenklappe hinstelle, gekommen ist. Ich öffne die Tür und er huscht an mir vorbei und rennt die Treppe hinauf und inspiziert die oberen Räume, kurze Zeit später räkelt er sich genüsslich auf der Treppe und danach legt er sich ins Gästebett als wäre es ganz normal.
Was für ein seltsames Verhalten!
Danach wird Katerchen etwas zuverlässiger, er benutzt jetzt öfter die Katzenklappe, anfangs nur als Ausgang, inzwischen bekommt er sein Futter regelmäßig im Wirtschaftsraum und kommt immer öfter durch die Katzenklappe, manchmal legt es sich zum Schlafen ins Gästebett oder auch des Öfteren liegt er im Wohnzimmer auf dem Teppich oder einem Sessel.
Letzte Woche hatte ich Besuch von meiner Nachbarin und Klausi setzte sich das erstemal neben mich, ich hatte den Eindruck, er wollte demonstrieren, dass er hier Herr im Hause ist.
Heute morgen (09.04.) hat er zweimal mit der Pfote nach mir gelangt, als wolle er mich schlagen, lag dann den ganzen Vormittag im Vorgarten, gegen 19.00 ist er zum Fressen hereingekommen, aber gleich wieder nach draußen verschwunden. Ich weiß manchmal wirklich nicht sein Verhalten einzuordnen.
Bin gespannt, ob er sich noch wieder blicken lässt.
Bis hierher habe ich mich gefragt, ob Klausi sich wirklich integrieren lässt.
Aber o Wunder, er wird von Tag zu Tag zuverlässiger, streicht mir immer öfter um meine Beine und lässt sich sogar kraulen, auch von meiner Nachbarin.
Im Mai bin ich für eine Woche im Urlaub, meine Nachbarin versorgt Klausi und berichtet anschließend, daß er sehr zuverlässig zum Fressen gekommen sei und auch seine Streicheleinheiten genossen hat.
Danach wird Katerchen immer zutraulicher, hat zwar noch immer Angst vor Fremden, aber sucht meine Nähe und genießt seine Kuscheleinheiten.
Jetzt ist es sogar so, daß er morgens nach dem Fressen wartet, daß ich mich auf’s Sofa setze und er sich neben mich legen kann, um sich ausgiebig streicheln zu lassen. Sein Schnurren ist nicht zu überhören. Er kommt auch öfter am Tag oder abends, um sich verwöhnen zu lassen.
Er ist ein so lieber Kater, den ich nicht mehr missen möchte, meine Geduld mit ihm hat sich wirklich gelohnt.

September 2019.

Anneliese Weißweiler
Petersfehn


Anneliese Weißweiler

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