Schweren Herzens suche ich für meine Hündin Hope ein dauerhaftes Zuhause bei sehr hundeerfahrenen Menschen. Eine schnelle Vermittlung kommt für mich nicht infrage – entscheidend ist ausschließlich, dass das neue Zuhause ihren besonderen Bedürfnissen gerecht wird.
Allgemeines
Hope ist kastriert und laut DNA-Test ein Zwergdackel-Schäferhund-Whippet-Mischling. Im Heimtierausweis ist der 18. Februar 2016 als Geburtsdatum eingetragen. Tierärzte schätzen sie aufgrund ihres körperlichen Zustands jedoch ca. drei Jahre jünger ein.
Hope ist stubenrein, kann mehrere Stunden allein bleiben und verhält sich in ihrer vertrauten Umgebung ruhig und unkompliziert. Sie ist treu, verschmust und besonders Männern häufig sehr zugewandt.
Tierärztliche Untersuchungen lässt sie trotz ihrer Angst zu. Hochgehoben werden möchte sie nicht.
Ängste und Verhalten
Hope ist eine sehr ängstliche und teilweise panische Hündin. Besonders empfindlich reagiert sie auf Klingel-, Vibrations- und Signaltöne von Handys, Computern oder Haushaltsgeräten. Gewitter und Silvester versetzen sie in große Angst. In solchen Situationen sollte sie nicht allein bleiben.
Schnelle Bewegungen, angespannte Körpersprache, größere Menschenansammlungen oder bestimmte Gegenstände können sie ebenfalls stark verunsichern. Wird sie bedrängt oder findet keinen Rückzugsort, kann sie aus Angst schnappen. Hope ist deshalb ausdrücklich kein Anfängerhund und sollte nicht zu kleinen Kindern oder in einen unruhigen Haushalt vermittelt werden.
Früher zeigte sie territoriales Verhalten gegenüber Besuchern. Durch intensives Training ist dieses Verhalten seit etwa zwei Jahren gut kontrolliert, ihre Vorgeschichte muss dennoch berücksichtigt werden.
Andere Hunde und Spaziergänge
Hope lebt bei mir mit zwei anderen Hunden zusammen. Kürzlich kam es erstmals zu einem Vorfall mit meiner zweiten Hündin. Ob sie zukünftig als Einzelhund oder gemeinsam mit einem passenden, souveränen Hund leben sollte, muss daher individuell beurteilt werden.
Bei fremden Hunden reagiert sie aus Angst und Überforderung häufig mit starkem Pöbeln und Ziehen. Dadurch sind bereits gefährliche Situationen entstanden, weil andere Hunde aggressiv auf sie reagierten. Spaziergänge sollten deshalb möglichst ruhig, vorausschauend und mit ausreichend Abstand zu fremden Hunden erfolgen.
Hope besitzt einen starken Jagd- und Lauftrieb. Sie liebt ihre „Zoomies“ und kennt auch das Laufen am Fahrrad. Sobald sie einen Hund oder ein anderes Tier entdeckt, ist sie jedoch nicht zuverlässig abrufbar. Aktuell wird sie an einer zehn Meter langen Flexileine geführt.
Autofahren und Gesundheit
Kurze Autofahrten sind meist möglich. Bei längeren Strecken gerät Hope trotz langjährigen Trainings in erheblichen Stress. Laut Tierärztin sollten längere Fahrten deshalb unbedingt vermieden werden.
Ihr Gewicht muss dauerhaft kontrolliert werden, da ihr etwas unproportionaler Körperbau nicht zusätzlich belastet werden sollte.
Außerdem leidet sie unter Rückwärtsniesen. Ihre Analdrüsen müssen regelmäßig tierärztlich entleert werden. In der Vergangenheit hatte sie mehrfach Giardien. Allergien oder Futterunverträglichkeiten sind nicht bekannt. Wir gehen regelmäßig zur Physiotherapie und führen Gymnastikübungen durch.
Gesuchtes Zuhause
Hope benötigt:
– sehr hundeerfahrene, ruhige und souveräne Bezugspersonen
– einen reizarmen Haushalt ohne kleine Kinder und häufig wechselnden Besuch
– viel Geduld, Verlässlichkeit und die Bereitschaft zu langfristigem Training
– ruhige Spaziermöglichkeiten mit wenigen Fremdhundebegegnungen
– möglichst einen sicher eingezäunten Garten oder geschützten Freilauf
– einen Alltag mit nur wenigen und kurzen Autofahrten
Aufgrund meiner eigenen gesundheitlichen und persönlichen Situation kann ich Hope die notwendige Stabilität leider nicht gewährleisten.
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