Aufnahmestopp für Igel

Aufgrund unseres aktuell sehr hohen Tierbestands ist es uns leider nicht möglich, Igel in unserem Tierheim aufzunehmen und zu pflegen.

Auch uns liegen die stacheligen Freunde sehr am Herzen. Doch die derzeit intensive Betreuung unserer Heimtiere fordert unsere volle Kapazität, sodass wir derzeit keine Wildtiere aufnehmen können.

Anlaufstellen:

Tipps zur Erstversorgung:

  • Wann braucht ein Igel Hilfe? Nicht jeder Igel tagsüber oder im Herbst ist ein Notfall. Ein Igel braucht jedoch Hilfe, wenn er verletzt ist, stark abgemagert wirkt, flache Atmung hat, von Fliegen oder Maden umschwärmt wird oder ein kleines Igeljunge mutterlos und tagaktiv herumirrt.
  • Erste Hilfe & Unterbringung: Setzen Sie den Igel temporär in einen ausbruchssicheren Karton mit Luftlöchern, ausgelegt mit alten Handtüchern (kein Heu oder Sägemehl, worin sich Beine verfangen können).
  • Wärme & Futter: Ist der Igel unterkühlt (Bauch fühlt sich kalt an), kann eine mit lauwarmem Wasser gefüllte Wärmflasche (mit Handtuch umwickelt) helfen. Als Futter eignet sich am besten hochwertiges Katzenfutter (hoher Fleischanteil, ohne Soße/Getreide/Zucker) oder ungewürztes Rührei sowie frisches Wasser (keine Milch!).
  • Kosten: Da Igel geschützte Wildtiere sind, sind Tierärzte nicht gesetzlich zur kostenlosen Behandlung verpflichtet; die Kosten für Medikamente oder Behandlungen müssen oft vom Finder getragen werden, weshalb die Absprache mit einer Igel- oder Wildtierstation sehr hilfreich ist.

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