Katze: „Albert“

Katze: „Albert“

Hallo,

ich bin es, der Albert. Mir geht es nach wie vor sehr gut. Mein Leben ist seit dem ersten Mai nochmal etwas abwechslungsreicher und auch spannender geworden. Meine Menschen haben sich entschieden, es zu wagen, mich nach draußen zu lassen. Die ersten Tage war vor allem mein Frauchen ein wenig anstrengend. Sie folgte mir auf Schritt und Tritt und wedelte mit Leckerlis. Ich bin dann recht schnell zur Terrassentür zurückgekehrt und wieder reingegangen. Am sechsten Tag habe ich dann meine erste Runde durch die Nachbarschaft gedreht. Das hatte ich mit Herrchen klargemacht. Als Frauchen von der Arbeit kam, war ich aber schon brav wieder zu Hause. Am nächsten Tag habe ich es dann wohl tatsächlich etwas übertrieben. Frauchen hat mich um neun Uhr morgens rausgelassen und um halb sechs abends war ich noch nicht zurück. Frauchen war schon in heller Aufregung. Dann guckte sie ungläubig und hocherfreut aus dem Fenster. Da saß ich ein wenig schuldbewusst auf der Fußmatte und wollte wieder rein. Inzwischen habe ich den Garten meiner Menschen schätzen gelernt und drehe immer mal wieder meine Runden durch die Nachbarschaft und komme recht schnell wieder zurück. Schließlich muss ich mein Revier verteidigen. Hier schleichen einige Katzen durch den Garten. Die sollen mich erstmal kennenlernen. Das ist jetzt mein Revier und das verteidige mit allen Mitteln. Gestern Abend waren meine Menschen ganz erstaunt, wie energisch ich werden kann. Da war so eine aufdringliche Katze am Terrassenfenster und setzte sich auf meine Fußmatte. Das geht ja gar nicht!

So, das war das neueste von mir. Jetzt muss ich erstmal futtern.

Ein herzliches Miau

Euer Albert

 

Ein Bericht von Andrea Eilers-Trautmann.

Katze: „Albert“
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