Zwei Sonderfälle auf der großen Suche

 

Hallo, wir sind Pepper und Mia. Vielleicht kennt ihr uns schon von der Tierheimhomepage oder aus den Stories, wenn nicht, dann lernt uns jetzt kennen!

Wir sind schon länger auf der Suche nach einem Zuhause – Mia sogar schon seit dem letzten Winter, und das ist für eine Katze aus dem Tierheim Oldenburg irgendwie schon eine lange Zeit. Dabei sind wir beide ganz liebe Katzen – und so hübsch! Bevor hier aber Missverständnisse entstehen: wir möchten auf keinen Fall zusammen ausziehen! Auf KEINEN Fall. Wir sind beide durch und durch Einzelprinzessinnen und dulden keine weiteren Vierbeiner in unserem Wirkungskreis. Mia macht das in ihrer Katzenstube ziemlich deutlich und verteilt ordentlich Haue, wenn ihr jemand zu nahe kommt. Und ich, naja … Tierpflegerin Sahra hat mich zur Pflege mit nach Hause genommen und ich fühl mich richtig wohl. Über ein paar Tage hatte sie einen Pflegehund da, und sagen wir mal so … wenn Blicke töten könnten … Ich hatte gar keine Angst vor dem blöden Köter, was fällt dem ein? Mir meine Sahra streitig machen? Träum weiter, sag ich nur.

Wie ihr seht, wir möchten also beide in jedem Fall das Zentrum der Aufmerksamkeit sein – bedeutet auch, dass wir nicht zu Kindern ziehen möchten. Und das nicht nur, weil wir sehr eifersüchtig sind. Wir dürfen ja nunmal den Grund nicht verheimlichen, weshalb wir schon solange auf unser großes Glück warten. Leider haben wir keine Superkräfte, die in Bahnen gelenkt werden müssen oder düstere Vergangenheiten, wegen denen die Mafia hinter uns her ist oder sowas Aufregendes. Nein, wir sind beide einfach nicht immer so ganz nett. Ja, das hört sich jetzt ziemlich schwammig an und die Tierpfleger hier sagen, dass wir nicht so um den heißen Brei herumreden sollen. Also:

Mia und ich, die süße Pepper, haben in der Vergangenheit unsere Besitzer angegriffen. Und zwar nicht nur einfach so mal ein Liebesbiss, sondern wirklich gekratzt und gebissen. Seit Mia hier im Tierheim ist, ist sie ganz lieb, kuschelt und zeigt keine Tendenzen, nochmal einen Haps zu machen. Ich habe auch einmal kurz eine Ansage von meiner Sahra bekommen und seitdem begnüge ich mich mit Knabbern und Milchtritt (leider mit Krallen, aber hey! Fortschritt ist Fortschritt, würde ich sagen! :-)).

Das heißt, dass wir beide zu Menschen ziehen möchten, die schon Erfahrungen mit Katzen haben und unser Verhalten lesen können. Auch sollten es Menschen sein, die einen Rückschlag am Anfang nicht direkt als komplette Niederlage ansehen und nicht aufgeben, sondern uns wirklich eine Chance geben – wir haben uns beraten und versprochen, uns zu bessern. Wirklich.

Bis auf unsere bissigen Macken sind wir beide ganz unkomplizierte Katzen. Wir sind gesund, wir dösen gerne (auch mit im Bett unter der Decke) und sind eigentlich nur lieb!

Wir kommen zwar beide aus reiner Wohnungshaltung, aber die Tierpfleger denken, dass es besser wäre, in Freigang vermittelt zu werden. Es könnte sein, dass die Energie, die wir ins Knabbern verwenden, dann eher loswerden: Bei Spaziergängen durch die Nachbarschaft und Klettern auf Bäumen. Allerdings muss ich auch dazu sagen: Wenn ich es mir aussuchen darf, dann bin ich definitiv Team Netflix and Chill statt draußen rumstromern. ;-) und Mia sieht das genauso. Wir Couchpotatos, wir.

Also, wollt ihr uns eine Chance geben? Uns endlich unser Für-immer-Zuhause schenken?

Meldet euch im Tierheim. Wir würden uns soooo freuen!

Eure Mia und Pepper

 

 

Für weitere Infos hier klicken: Pepper und Mia

Bild zur Meldung Zwei Sonderfälle auf der großen Suche

 

Teilen