Ja, diese Konsorten gibt es nicht nur bei den Hunden. Auch die Katzenwelt hat sowas zu bieten.
Wir haben gleich vier dieser Kandidaten bei uns. Sie sind kuschelig und süß anzusehen, kommen angeschlichen und wollen gestreichelt werden… und dann beißen sie plötzlich zu oder greifen wie ein kleiner Haifisch an.
Sie sind dann nicht mehr süß und niedlich – leider – sondern Raubkatzen mit ziemlich langen Zähnen.
Aber auch diese Jungs und Mädchen suchen sehnlichst ein neues Zuhause. Allerdings nicht im Haus oder mit Familienanschluss an andere Katzen oder gar Kinder.
Nein, Knut, Bonnie, Josie und Loki möchten jeweils alleine wohnen. Sie möchten Platz haben, keine direkten Nachbarn (oh Schreck – womöglich die kleine Familie aus Bullerbü, die sich schon immer eine Kuschelkatze gewünscht hat) und sie sollten trotz Kuschelambitionen draußen in einer geeigneten Unterkunft (Anbau, Stall oder Schuppen) zur Ruhe kommen dürfen. Zumindest zu Beginn.
Jede*r von Ihnen ist ganz unterschiedlich.
Knut ist ein Wilder Kerl, der einfach immer macht hat, wozu er Lust hat. Zudem sieht er noch verdammt gut aus und wickelt erstmal jeden um den Finger. Kuscheln bis der Arzt kommt… das könnte man bei ihm auch wörtlich nehmen. Denn ein NEIN? Das gibt es nicht. Und wenn doch, dann gibt es ja eine Lösung: einfach mal zubeißen. Und danach weiter kuscheln. Wird Zeit, dass der junge Mann sein Essen mal selber suchen muss.
Bonnie hat sich dazu entschieden, auf eine Welt ausschließlich geführt mit Frauenpower hinzuarbeiten. Ihr Beitrag besteht darin, alle Männer in die Flucht zu schlagen. Sie möchte bitte nur bei Frauen leben, die soweit ab vom Schuss wohnen, dass sie keine Männer zu Gesicht bekommt. Denn wenn doch, geht sie in den Kampfmodus über.
Josie ist eine Katze, die es mit ihrer Individualdistanz sehr genau nimmt. Beim Füttern sollte man weit entfernt stehen und wenn man sie generell zufällig berührt, ohne, dass sie es möchte, könnte es einen emotionalen Zusammenbruch mit hysterischen Angriffswellen geben.
Unschlagbar in der Kampfwelt ist und bleibt aber Loki. Er hat leider vergessen, dass er nicht mehr bei den NavySEALs angestellt ist und verfeinert weiterhin seine Angriffsattacken aus dem Hinterhalt. Er ist schon verdammt gut, übt aber fleißig weiter. Wir hoffen, dass er mit viel Ruhe und vor allem Platz und Mäusen seiner Kampfkunst langsam den Rücken kehrt.
Wenn du glaubst, du könntest diese Wilden zähmen oder aber einfach ein geeignetes Umfeld für ihre ganze eigene Persönlichkeit bieten, melde dich bitte bei uns unter 0441-504293 oder per Mail tiere@tierheim-ol.de






